Kaufhaus, Kulturort, Kulturzeit: Das Museum für Konsumkultur bei 3sat
Diese Woche war die Pop-up-Ausstellung „KONSUM und ICH – Vom Warenhaus zur Shopping-App” zu Gast bei Kulturzeit auf 3sat – im Rahmen eines Beitrags zur World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Zahlreiche Projekte in der Region setzen sich mit der Frage auseinander, wie Design zur Demokratie beitragen kann.

Der Beitrag in der Kulturzeit schwenkt dabei auch nach Wiesbaden: Was die Initiatorin des Museums für Konsumkultur und Zukunftsforscherin Janine Seitz dort gesagt hat, bringt auf den Punkt, warum es diese Ausstellung gibt: Kaufhäuser waren nie nur Orte zum Einkaufen. Sie waren Treffpunkte. Orte, an denen Lesungen stattfanden, Ausstellungen, Konzerte. An denen man verweilte, sich unterhielt, ein Buch las, kurz eine Verschnaufpause einlegte. Gesellschaftliche Räume – mitten in der Stadt. Kaufhäuser war offen für alle.
Genau das haben wir im WerkRaum Wiesbaden wiederentdeckt. Auf der Ausstellungsfläche in einem ehemaligen (Sport-)Kaufhaus in der Langgasse mitten in der Fußgängerzone, stellen wir die Fragen: Was hat Konsum mit uns gemacht? Was macht er heute mit uns? Und was wollen wir morgen damit anfangen?
Die große Frage hinter den ganz persönlichen und individuellen Aspekten, über das eigene Konsumverhalten nachzudenken, ist die Frage danach, wie Konsum heute und morgen (wieder) zu Demokratie beitragen kann.
Der Beitrag zur WDC 2026 ist ab Minute 27:19 in der Sendung Kulturzeit zu sehen.