Seitlich vom Karstadt gab es in den 70ern einen kleinen Laden voller exotischen Dinge: Kleine in Seide gebundenen chinesische Tagebücher, Blusen mit Blumenmuster und kupfernen Glöckchen, Parfüm das nach Heu oder Patschouli duftete. Jesuslatschen gab es auch. Und kleine Holzpüppchen, die man sich an die Jeans steckte. Und mir unbekannte Teesorten. Nach der Schule dort hinzugehen war großartig, fühlte sich ein wenig nach einer anderen, aufregenden Welt an. Meine Tagebücher besitze ich heute noch.
Und heute?
Die Kleidungsmarken, die ich mag, gibt es in Wiesbaden nicht. Dazu fahre ich nach Frankfurt oder evt finde ich sie im Urlaub.
Ansonsten durchstöbere ich gerne die Decoder Hand Läden von Wiesbaden.