Veranstaltungen

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Stadtrundgang zu Wiesbadens Warenhäusern

Wo Wiesbaden einmal kaufte – und was davon blieb

Samstag, 10. Oktober 2026 · 14:00-15:30 Uhr

Das Warenhaus Julius Bormass am Mauritiusplatz um 1910.
Das Warenhaus Bormass um 1910. Foto: StadtA WI, PK 2150, Verlag Bormass

Bormass, Blumenthal, Horten, Hertie: Einst waren Kirchgasse und Langgasse das pulsierende Herz der Wiesbadener Warenhaus-Welt. Doch was ist aus dem Glanz der „Kaufhaus-Meile“ geworden?

Begleiten Sie die Expertin für Konsumkultur Janine Seitz auf einer Spurensuche durch die Fußgängerzone. Wir blicken hinter die Fassaden – vom Jugendstil-Prunk über die schmerzhafte Geschichte der „Arisierung“ während der NS-Zeit bis hin zum Wirtschaftswunder und dem aktuellen Leerstand. Wir halten an den Orten inne, an denen jüdische Familien einst das moderne Einkaufen erfanden, bevor sie verfolgt und enteignet wurden.

Ein Rundgang zum Wandel des Konsums – und zu den Geschichten der Menschen, die ihn prägten.

  • Wo: WerkRaum Wiesbaden, Langgasse 5–9 
  • Wann: Sa., 10. Oktober 2026 · 14-15:30 Uhr
  • Führung: Janine Seitz, Expertin für Konsumkultur
  • Treffpunkt: Ausstellung „KONSUM und ICH“ im WerkRaum Wiesbaden mit anschließendem Spaziergang über den Mauritiusplatz zu den Kaufhäusern Karstadt, Kaufhof und zum LuisenForum 
  • Empfohlener Beitrag: 5 Euro – zahle, was du kannst
    Unter 18 Jahren: kostenlos · Gruppen auf Anfrage
  • Anmeldung erbeten (begrenzte Plätze) an info@konsummuseum.de oder telefonisch 0176-99806148

Führung durch die Ausstellung KONSUM und ICH

Samstag, 19. September 2026 · 12-13 Uhr

Was verraten unsere Einkäufe über uns? Und was hat Konsum mit Demokratie zu tun? Janine Seitz, Kuratorin der Schau und Initiatorin des Museums für Konsumkultur, führt durch die Ausstellung. Der Bogen spannt sich von der Plastiktüte als Erinnerungsstück an die Welt vor dem Onlineshopping über die Wiesbadener Warenhausgeschichte bis hin zum modernen Massenkonsum. Mit Aha-Erlebnissen, Mitmach-Momenten und viel Raum für Austausch.

  • Samstag, 19. September · 12:00 Uhr (ca. 60 Min)
  • WerkRaum Wiesbaden, Langgasse 5–9
  • Eintritt frei · Keine Anmeldung nötig

Vergangene Veranstaltungen

FutureThinking-Workshop zur Zukunft des Einkaufens

Am 14. August 2026 konnte Einkaufen neu gedacht werden. Geleitet wurde der Workshop von Judith Block, Zukunftsforscherin und Produktdesignerin bei The Future:Project.

Konsum-Quiz

Beim moderierten Konsum-Quiz am 24. Juni 2026 konnten die Teilnehmenden ihr Wissen über die Konsumgeschichte unter Beweis stellen. In geselliger Runde erfuhren sie, was die Weißen Wochen waren, warum viele Kaufhäuser einen Globus auf dem Dach trugen oder wie viele Kleidungsstücke in unseren Kleiderschränken hängen.


Im Mai und Juni 2026 fand an mehreren Terminen der Konsum-Dialog statt, an dem Kuratorin und Initiatorin Janine Seitz zum offenen Austausch über Themen rund um unseren Konsum eingeladen hat.


Literarisch-lyrische Begegnung zum Konsumverhalten

Lesung und Signierstunde von Dr. Andreas Lukas am 11. Juni: „Leben XXXL – und was dann?“ Passend zur Ausstellung „KONSUM und ICH“ konnten wir den Wiesbadener Autor Dr. Andreas Lukas für eine literarisch-lyrische Begegnung gewinnen, die unsere alltäglichen Gewohnheiten und Sehnsüchte spiegelt.


Am 6. Juni 2026 um 15 Uhr und am 18. Juli 2026 um 14 Uhr fand jeweils eine Kuratorinnen-Führung durch die Ausstellung KONSUM und ICH statt.


Wo Wiesbaden einmal kaufte – und was davon blieb

Das Warenhaus Julius Bormass am Mauritiusplatz um 1910.
Das Warenhaus Bormass um 1910. Foto: StadtA WI, PK 2150, Verlag Bormass
Am Mittwoch, 27. Mai 2026 fand der Stadtrundgang zu Wiesbadens Warenhäusern statt.

Bormass, Blumenthal, Horten, Hertie: Einst waren Kirchgasse und Langgasse das pulsierende Herz der Wiesbadener Warenhaus-Welt. Doch was ist aus dem Glanz der „Kaufhaus-Meile“ geworden?

Die Teilnehmenden begleiteten die Expertin für Konsumkultur Janine Seitz auf einer 60-minütigen Spurensuche. Und blickten hinter die Fassaden – vom Jugendstil-Prunk über die schmerzhafte Geschichte der „Arisierung“ während der NS-Zeit bis hin zum Wirtschaftswunder und dem aktuellen Leerstand.

Es wurde an den Orten innegehalten, an denen jüdische Familien einst das moderne Einkaufen erfanden, bevor sie verfolgt und enteignet wurden. Ein Rundgang zum Wandel des Konsums – und zu den Geschichten der Menschen, die ihn prägten.


Am 2. Mai 2026 eröffnete der WerkRaum Wiesbaden in der Langgasse 5–9 mit einem ganztägigen Programm von 11 bis 22 Uhr. Knapp 2.500 Besucher:innen konnten den neuen Ort über den gesamten Tag hinweg entdecken.

Im Rahmen dieses Eröffnungstages fand um 14:00 Uhr eine Kuratorinnenführung mit Janine Seitz durch die Präsentation „KONSUM und ICH – Vom Warenhaus zur Shopping-App“ statt. 

Zu den Impressionen