Über uns
Was wäre, wenn leerstehende Kaufhäuser ihre eigene Geschichte erzählen würden?
Genau das wollen wir herausfinden.
Janine Seitz beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit der Zukunft des Einzelhandels und des Konsums. Als Trend- und Zukunftsforscherin beobachtet sie, wie die großen Kaufhäuser langsam verschwinden – nicht mit einem großen Knall, sondern auf Raten. Und wie wir gleichzeitig nicht bereit sind, diese Ära loszulassen – und sie zu feiern.
Der Aha-Moment: Ein wunderschönes historisches Kaufhaus, leer, vergessen, dem Verfall preisgegeben. Und die Erkenntnis: Was einmal innovativ und fortschrittlich war, verdient mehr als einen stillen Abgang.
Was wir machen
Wir hauchen leerstehenden Handelsflächen neues Leben ein – und erzählen dort die Geschichte des modernen Konsums. Von den Konsumpalästen der Jahrhundertwende und der Zwanziger Jahre, über die Arisierung jüdischer Kaufhäuser, das Wirtschaftswunder der BRD und die Planwirtschaft der DDR bis zum Strukturwandel der Innenstädte und dem Aufstieg der Internetgiganten. Und wir stellen gemeinsam die Frage: Wie wollen wir morgen konsumieren?
Das Museum für Konsumkultur verbindet, was zusammengehört: die glorreiche Geschichte des Konsums und die Zukunft, die wir noch gestalten können. Konsum ist Kultur. Konsum ist Demokratie. Wer versteht, warum wir so konsumieren wie wir es tun, kann anfangen, es zu verändern.
Das Museum ist kein Ort des stillen Betrachtens. Es ist Geschichtswerkstatt und Zukunftslabor zugleich.
„Schließ heute ein Kaufhaus zu, öffne die Tür nach hundert Jahren – und du hast ein Museum moderner Kunst.“
Andy Warhol, 1985
Unsere Vision
Ein historisches Warenhaus aus der Blütezeit des Konsums. Mehrere Etagen voller Geschichte, Mitmachstationen und Zukunftsvisionen. Konsum betrifft uns alle – jeden Einzelnen und uns als Gesellschaft. Ein Ort, der zeigt: Die Zukunft des Konsums schreiben wir selbst. Das ist das Museum für Konsumkultur.
Wer wir sind
Das Museum für Konsumkultur ist ein Gemeinschaftsprojekt. Janine Seitz, Zukunftsforscherin und Expertin für Konsumkultur aus Wiesbaden, hat es ins Leben gerufen. Der Galerist und Pionier der kulturellen Leerstandsaktivierung Leander Rubrecht bringt knapp 25 Jahre Erfahrung in der Bespielung von Leerstand in das Projekt mit ein. Ksenia Pogorelova verantwortet Konzeption und digitale Strategie der Ausstellung: von User Experience und Informationsarchitektur über die interaktiven Stationen bis zu den technischen Prozessen hinter Sammlung und Aufbereitung nutzergenerierter Inhalte.
Der Handelsverband Hessen e.V. mit über 7.200 Mitgliedern verbindet uns mit der Handelsbranche. Inhaltlich begleitet uns The Future:Project als Partner für die Forschung zur Zukunft des Konsums und für visionäre Workshops. Der Verein zur Förderung von Kunst und Kultur der Region Mainz/Wiesbaden e.V. verankert uns in der lokalen Kulturszene und ist Trägerpartner des Museums für Konsumkultur.
Der erste Schritt: „KONSUM und ICH – Vom Warenhaus zur Shopping-App“
2026 eröffnen wir im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain (WDC 2026) unsere erste Ausstellung – bewusst nahbar und interaktiv. Im WerkRaum Wiesbaden an der Langgasse – einer ehemaligen Handelsfläche – erzählen wir die glorreiche Geschichte der Kauf- und Warenhäuser, hinterfragen gemeinsam unseren Alltag und entwickeln Visionen für den Konsum von morgen: Wie wollen wir morgen einkaufen – und wer wollen wir dabei sein?
Zu Gast im WerkRaum Wiesbaden von sam – Stadtmuseum Wiesbaden und Point Architektur
Mitmachen
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→ Schreiben Sie uns: info@konsummuseum.de